SpVgg verkauft sich lange gut

Am gestrigen Mittwochabend fand die neu angesetzte Partie der 2.Kreispokalrunde statt. Als Gegner empfing man den aktuellen Bezirksligisten SG Türkischer SV Düren 1969/84. Dieser wurde am Ende seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 0:5 am Kirchweg.

Das Spiel brauchte gut zehn Minuten um für den ersten Aufreger zu sorgen. Nach einem gut hereingebrachten Freistoß auf den zweiten Pfosten traf der Gast aus Düren als aller Erstes per Kopf die Latte, um dann mit dem Nachschuss die vermeintliche 0:1-Führung zu markieren. Doch Schiedsrichter Neuss erkannte eine Abseitsposition und pfiff den Treffer zurück. Der TSV blieb dran und übte weiter Druck auf die Defensive rund um Schlussmann Lars Wolters aus.
Die SpVgg dagegen brauchte gut 25 Minuten um erstmals nennenswert vor den Kasten der Gäste zu kommen. Bei einer Kontersituation konnte sich Patrick Holzweiler auf Außen durchsetzen und bediente den in den 16er vorgerückten Corsten, dessen Schuss der Dürener-Keeper jedoch parieren konnte. Es war die beste Phase der Stoffels-Elf im Spiel, die jetzt näher an der Führung war.
Nur eine Minute nach Corsten’s erstem Versuch, war es wieder das Zusammenspiel Holzweiler auf Corsten, dass den herausstürmenden gegnerischen Torwart zu einer artistischen Flugkopfballabwehr verleitete, um den langen Ball zu verteidigen. Den Führungstreffer hatte Corsten kurze Zeit später nochmal auf dem Fuß, als er sich ab der Mittellinie energisch an der Außenlinie gegen drei Mann durchsetzte, jedoch sein Abschluss knapp am Tor vorbei ging.
Genau in die Drangphase der SpVgg machte Düren in Person von Isildak das 0:1 durch einen abgefälschten Schuss ins kurze Eck. Bis auf einen Distanzschuss des TSV passierte vor der Pause nicht mehr viel.

Zu Beginn von Halbzeit Zwei verhinderte Holzweiler auf der Linie per Kopf den Einschlag nach einer Ecke des Gastes ehe Düren kurze Zeit später einen Elfmeter bekam. Isildak trat an und traf unten links zum 0:2.
Die Mannschaft von Coach „Kalle“ Stoffels hielt dennoch weiter wacker dagegen, auch wenn etwas die Entlastung nach vorne fehlte.
Nach einem Abspielfehler der Hintermannschaft erzielte Türk zwanzig Minuten vor Schluss den dritten Treffer. Danach brach die Heimelf etwas ein und kassierte nach vorausgegangener Parade von Wolters durch Abstauber von Cebeci das 0:4. Düren hatte in den Schlussminuten noch zwei, drei Möglichkeiten, die Keeper Wolters jedoch abwehrte ehe Karabulut nach einer Ecke wuchtig zum 0:5 einköpfte. Es war der Schlusspunkt in einer umkämpften Partie, in der die SpVgg ca. 60 Minuten ganz gut mithielt und dem Gegner Paroli bot.

Dem Gast aus Düren möchten wir für das sehr faire Spiel danken und wünschen alles Gute für das Achtelfinale gegen den „großen“ 1. FC Düren und die neue Spielzeit im Allgemeinen. Bleibt gesund! 

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